Militärlastwagen

Links MAN 630 L2A Gelände-Lkw Militär, rechts Ford G398SAM (Roskopf)

Der Größenunterschied der beiden Modelle entspricht nicht der Realität, das liegt an den unterschiedlichen Maßstäben. Wiking produzierte im Maßstab 1:90, Roskopf im Maßstab 1:100.

 

Die beiden Fahrzeuge werden von Laien häufig verwechselt, da es bei der Gestaltung der Motorhauben gewisse Übereinstimmungen gibt. Der MAN hat sich bei der Bundeswehr recht gut bewährt, während der Ford schon bald als "Natoziege" verspottet wurde und nur noch in Ausnahmefällen benutzt wurde. Der Spitzname hatte zwei Ursachen: Zum Einen gab der uralte seitengesteuerte V8 Motor eine Geräuschkulisse ab, die an das Meckern einer Ziege erinnerte, zum Anderen wirkte er wegen seines zu schmalen Fahrwerks sehr hochbeinig. Dadurch kam er aber auch schon bei geringer Schräglage ins Kippen. Seine Geländetauglichkeit entsprach etwa der eines Kinderhochstuhls.

Henschel HS 100 Militär

Ich bezweifle stark, dass die Bundeswehr je einen HS 100 in ihrem Bestand hatte. Allerdings war die Armee der Schweiz mit Henschel Fahrzeugen ausgerüstet.

IFA Mannschaftstransportwagen der NVA (DDR Produkt)
Wehrmachts-Opel Blitz in drei Versionen..
Opel Blitz Kurzhauber
MB Unimog S

Der Unimog war bei der Truppe sicher das beliebteste Fahrzeug. Seine Geländegängigkeit wurde nur noch von Kettenfahrzeugen übertroffen. Dennoch gelang es geschickten Fahrern, besonders wenn er mit schwerem Kofferaufbau ausgerüstet war, die Fuhre umzukippen. Dabei wurde allerdings niemals ein Mitglied der Besatzung verletzt. Die waren nähmlich immer vorher ausgestiegen!

Raketenwerfer 110SF auf Magirus Jupiter Fahrgestell (Roskopf)

Die beiden Fahrzeuge befinden sich in meiner Sammlung, da ich bei der BW an diesem Gerät ausgebildet wurde. Das Gefährt war gelinde gesagt eine Fehlkonstruktion. Ursprünglich war die Werferlafette für den Kampfpanzer Leopard konstruiert worden. Aus Kostengründen wurde sie aber dann auf das Magirus Fahrgestell gebaut, für das sie aber viel zu schwer war. Selbst ohne Raketenladung blieb das Fahrzeug schon bei geringen Bodenunebenheiten stecken, weil die Kupplung nicht mit der Last fertig wurde.